Die Erschlaffung der Haut und des Unterhautfettgewebes im Oberarm- und Oberschenkelbereich entsteht am häufigsten nach größerer Gewichtsreduktion. Aber auch mit dem Alter wird die jungendliche, straffe Haut zunehmend schlaffer.
In beiden Fällen ist eine operative Korrektur möglich. Die Eingriffe werden immer in Vollnarkose durchgeführt. Im Falle einer Oberarmstraffung wird der Hautüberschuss von der Achsel bis zum Ellenbogenbereich an der Oberarminnenseite entnommen. Dementsprechend entsteht eine lange, aber nach wenigen Monaten unauffällige Narbe. Der Eingriff lässt sich mit Fettabsaugen ergänzen.
Im Falle einer Oberschenkelstraffung wird der Hautüberschuss an der Innenseite des Oberschenkels von der Leiste entlang der Schrittregion bis zur Gesäßfalte entnommen. Die Narbe liegt also in einer natürlichen Hautfalte. Eine Oberarmstraffung lässt sich ambulant oder im Rahmen eines 1-tägigen Klinikaufenthaltes vornehmen.
Nach einer Oberschenkelstraffung empfehlen wird 2 Tage stationären Aufenthalt. Wir werden Ihnen in dieser Zeit beibringen, wie Sie zu hause die frischen Operationsnarben selber pflegen und sauber halten können. Das Tragen von Kompressionsärmeln bzw. Kompressionsmiedern ist für 6 Wochen empfehlenswert. Nach einer Oberarmstraffung – körperlich nicht anstrengende Arbeit vorausgesetzt – sind Sie nach wenigen Tagen arbeitsfähig. Nach einer Oberschenkelstraffung sind 7 bis 10 Tage körperlicher Ruhe erforderlich. Sportliche Aktivitäten sollen Sie erst nach 6 Wochen wieder aufnehmen.
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